Montag, 3. März 2014

Eine rauschende Ballnacht!

Hurra, am 3. März ist dieses Jahr "Doofenmontag" und so konnte ich gestern mit ein paar Freunden in die lange Nacht der Goldjungs hinein feiern. Wie ihr sehen könnt mussten es aber einige übertreiben und Jennifer und Angelina haben sich gegen halb 6 auch geweigert aufzuräumen. Trotz allem sehr gelungen und ihr seid herzlichst auch im nächsten Jahr eingeladen. Anbei auch ein Handyvideo, das mir gerade zugeschickt wurde. Da war Amy Adams noch in unserer ausgelassenen Runde….und wohin sind eigentlich Meryl und Julia gegen 6Uhr verschwunden???!


Sonntag, 5. Januar 2014

Jahreswechsel in Wien

Kaiserwetter in Schönbrunn - Blick von der Gloriette

Wien - Johann Strauss, Beisl, Schmarrn, Habsburg Monarchie, Wein und ganz viel Franzl und Sis(s)i. Die Stadt an der Donau bietet eine ganze Menge. Der diesjährige Gewinner des "Stöckchenziehens" enttäuschte auch nicht und machte seinem Ruf alle Ehre.
Wer auf den Spuren der Habsburg Monarchie wandeln will, der besorgt sich gleich zu Beginn ein sogenanntes "Sisi Ticket" und kann so die Hofburg, Schönbrunn und das Hofmobiliendepot besuchen. In letzterem gibt es sogar Kulissen aus den 1950er Kultfilmen….und Regiestühle, doch sie haben "La Schneiders" Stuhl entfernt! Anscheinend wohl wissend, dass ihn jeder gerne durchsitzen möchte! An dieser Stelle danke ich auch Caro, dass sie mein Wallfahrten und die einzelnen Anfälle von "Judith talks Wienerisch" ausgehalten hat.
Doch in den ersten Tagen wurde Maria Theresia zu unserer besten Freundin, denn wir genehmigten uns zu ihren Füßen täglich Punsch. Zum Glück lässt sich Wien gut zu Fuß erlaufen und innerhalb von gut 10 Minuten gelangten wir so von unserem Hotel in die Innenstadt. Silvester startete mit einem Besuch in der Albertina. Die Kunsthalle zeigt derzeit Werke von Picasso und Monet aus einer privaten Kunstsammlung. Auch meine Schwäche für alte Filme bescherte uns einen unglaublich lustigen Einstieg in die Silvesternacht: im legendären Wiener Bellariakino sahen wir "Opernball". In den Rollen: Theo Lingen, Hans Moser und Paul Hörbiger. Regie: Ernst Marischka (ja genau DER). Jahr der Veröffentlichung: 1939. Vorsorglich kauften wir an der uralt Kasse auch gleich 1/4l Rotwein, doch der Film entpuppte sich als wahrer Glücksgriff und scheint in Wien vergleichbaren Kultstatus wie unsere "Feuerzangenbowle" zu haben. So torkelten wir also glückselig aus dem Kino Richtung Abendessen und von dort aus zum Wiener Rathausplatz gegenüber dem Wiener Burgtheater. Zudem hatte ich die Erkenntnis im Gepäck, dass das Kino die alten Fotos und Programmhefte auch verkauft. Klar, dass ich in den folgenden Tagen noch einmal wiederkam :D.
Das neue Jahr wurde dann vorab mit Beatles und Stones Klängen eingeleitet, denn der Wiener Silvesterpfad bot von Rat Pack, Jazz, Rock und Walzerklängen nahezu alles was das Musikherz höher schlagen lässt. Die Querstraße des Stephansdoms wurde sogar kurzerhand zur Walzerbühne umfunktioniert und einige tanzten sogar im "Graben". Damit hatten wir aber noch nicht genug vom Walzer, denn am Folgetag dirigierte Daniel Barenboim zum zweiten Mal die Wiener Philharmoniker und auch dort schwebten wir zu den Klängen von "An der schönen blauen Donau" über den Rathausplatz und frühstückten. Auch die Sonne fing uns an zu kitzeln und es war ein mehr als gelungener Start in das neue Jahr.
Unsere Entdeckung in diesem Urlaub war zweifelsfrei der "Augustinerkeller" unter der Albertina. Hier kann eine uneingeschränkte Empfehlung für Punsch, Mehlspeisen, Wein und Wiener Schnitzel gegeben werden (Abendessen natürlich inklusive Schrammelmusik). Unser Stammplatz war "das Bankerl" von wo aus wir alle beobachten konnten und auch der Hauspunsch wurde von Mal zu Mal stärker für die Stammkundschaft.

Da man häufig die bereits bekannten Bilder aus Wien zu sehen bekommt, präsentieren wir hier aus dem geheimen Filmfundus noch nie gesehenes Material. Weltexklusiver Einblick in die Sissi Filme (in Super 8):



Verliebt schlendern Franzl und Sissi….
…durch den Schlosspark








Ts ts, immer diese Flitzer! Störenfriede!!


Auch der närrische Oberst Böckl ist nicht weit und treibt Schabernack.



…inniges Bussi und einen süßen Schmarrn lösen lässt
Doch es gibt nichts, das sich nicht durch ein...


Sonntag, 27. Oktober 2013

In paradise



Ihr Lieben,

im Sonnenstaat Florida angekommen, macht er seinem Namen auch alle Ehre. Bei 26* in der Nacht und 29-31* am Tag können wir uns wirklich nicht beschweren. Gerade beachen wir in Key West und genießen 90 Meilen entfernt von Kuba karibisches Flair. Anbei also die Eindrücke von "Kato and Judith in Florida".
Was wir so getan haben? Hm, sonnen, baden, parasailing, bootfahren... Eigentlich all das, was man sich so unter einem Urlaub in Florida vorstellt. Ach ja, Farbe bekommen haben wir natürlich auch. Just a little bit ;D.



Abendstimmung in Islamorada




Leider eine Flasche ohne Post in den Upper Keys



Key West

Nächstes Reiseziel?
Living la vida loca!



Und wer laut genug den "Dip" fordert, der bekommt ihn auch 
Captain America 2









Sonnenuntergang am Mallory Square in Key West






Miami South Beach





Samstag, 28. September 2013

Sommer, Sonne, Sonnenschein

Heute ist es wohl soweit: das letzte schöne sonnige Wochenende bricht an. So hatte ich es mir zumindest für das Geburtstagswochenende bestellt. Wo könnte man es heute besser feiern als im Dortmunder Stadion mit einem 5:0 gegen Freiburg (ok, mir würden da noch ein paar weitere Orte einfallen, aber egal :D)? 

Wie ihr vielleicht auch auf der linken Blogseite sehen könnt, hat sich die Reiseliste 2013/2014 gut gefüllt. So geht es nach einer Entscheidung, die im Stöckeziehen fiel, zum Jahreswechsel nach Wien, mit Anni werde ich wohl in den Osterferien Nina in Minsk besuchen und das Pfingstwochenende wird in der ewigen Stadt verbracht.
Zudem konnten Kato und ich auch endlich die Planungen für den tristen Herbst abschließen und sind bereit, um Ende Oktober gen USA zu starten. Anbei ein paar Fakten:

Stops

Miami Beach --> Islamorada --> Key West --> Dry Tortugas
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Größere Kartenansicht


Pines and Palms - Islamorada
Double Tree - Key West


Miami Beach


Dry Tortugas National Park





Donnerstag, 29. August 2013

Les Deux Gourmandes

Kurz musste ich überlegen, ob ich den Post nicht auch "Mastering the Art of French Eating" nenne. Im Land wo Julia Child kochen lernte wird niemand Hunger leiden....das war uns ja schon vorab klar. Nur zu Erinnerung, Julia Child war diese Dame hier:


       Miss Butter                                                     Miss Broiler                                             Miss Meat



Die Mission Nouvelle Cuisine

Ich will euch nicht mit jeder Schandtat konfrontieren, daher die Greatest Hits :)

Gutbürgerlich

Vielleicht fange ich bei uns einfach chronologisch an und gestehe, dass wir uns am ersten Abend in Paris neben Rot- und Weißwein schön die gute französische Hausfrauenkost "reingedrückt" haben. Die bestand aus einem Kartoffel/Schinken/Käseauflauf und einer Confit de Canard. Letzteres ist ein Entenschenkel, der zwei Tage lang in fettem Öl gekocht wurde und ist so zart, dass das Fleisch beim bloßen Ansehen schon von der Keule fällt.





Der Eiffelturm - Restaurant 58

Wir speisten beide die Riesenkrabben als Vorspeise und das Hähnchen mit Kartoffelbrei. Kleiner Koch- und Feinschmeckertipp am Rande: Kartoffelbrei mit Kräuter- statt einfacher Butter ist einfach nur traumhaft! Da hätte es gerne Nachschlag geben dürfen. Bei der Nachspeise fühle ich mich ja immer noch schuldig, denn meine war eindeutig die besser Wahl. Zwar dachte Nina, dass sie mit einer Auswahl an diversen Schokoladenvariationen alle ihre Bedürfnisse abdeckt, doch meine Profiterole war der eigentliche Star. Im Grund eist Profiterole ein länglicher Windbeutel, der mit Eis geüllt und mit Schokolade überzogen ist. Da aber diese Kombi noch nicht dick genug macht, wird sie (auf Wunsch) zusätzlich mit einer warmen Schokosauce übergossen. So überspringt sie sozusagen den Magen und geht direkt vom

Mund auf die Hüfte.

 

   Ansonsten gab es nur noch einen unverschämt kleinen Wein, der aber
    zumindest nicht zu durmelig machte, um nicht noch die benachbarte Bar
    an der Seine anzusteuern.







Meeresfrüchte

Ok, vielleicht sollten sanfte Gemüter bei dem zweiten Bild nicht Hinschauen, aber die Meeresfrüchteplatte mit Austern, Muscheln, Meeresschnecken, grauen Krabben, Gammas, Langusten, Hummer und Krebs konnte sich doch niemand bei klarem Verstand entgehen lassen. Zwar dachte ich zunächst wir müssten mit dem Besteck eine Operation durchführen, doch man entwickelt kreative Techniken, um zum Ziel zu kommen. Hat man erst einmal alle Scheren und Panzer entfernt bleibt gar nicht mehr so viel von dem ganzen Kram übrig. Eigentlich schwitzt man die ganzen Nährstoffe schon wieder raus *rülps*.















Genuss unter freiem Himmel

Der Kultur der Franzosen muss man sich anpassen und so veranstalteten wir auf einer Anhöhe mit Blick auf den Atlantik ein kleines Picknick (Käse, Krabben, Oliven, Würstchen, Tomaten, Tarte, Frischkäsewürfel und Crème Brûlée) mit dem anschließenden Verzehr von Cidre Bayeux Doux, der in den letzten Öffnungsminuten des Carrefour geschnappt wurde und sich später als echter Geheimtipp und Geschmackswunder entpuppte.




Süßspeisen

Ab und an darf es noch etwas mehr sein und die frittierten Crêpestangen mit dem Namen Chichis kannte ich bis dahin auch noch nicht. Die bunten Kugeln sind übrigens Profiteroles in klein. Ach und natürlich gibt es auch hier den Beweis, dass England im Bereich der Süßspeisen dem Kontinent in keiner Weise nachsteht: Maulwurfskuchen mit Sahne-Banane Füllung und Queen Victoria Sponge Cake gefüllt mit clutted cream und Marmelade.