Samstag, 24. August 2013

Au revoir!

Nun sind wir also schon eine knappe Woche wieder zurück und natürlich wollte ich euch die letzten Eindrücke von der Normandie, Bretagne und natürlich von Jersey nicht vorenthalten. Es war ein schöner, entspannter und sehr kulinarischer Urlaub mit viel Wein, Cidre, Bier und sogar Champagner (ein kulinarischer Post wird noch folgen :)). Der Norden Frankreichs hat mich landschaftlich doch sehr überrascht und ganz besonders die Normandie mit ihren wunderschönen Sandstränden, an denen jedoch auch soviel Schreckliches passierte. Heute mag man sich das bei den hellen und langen Strandabschnitten gar nicht mehr vorstellen, dass es einmal blutrot getränkt war. Sehr zu empfehlen sind - bei all der Fülle an Gedenkstätten und Museen - an dieser Stelle das 360° Kino zur D-Day Landung und der amerikanische Soldatenfriedhof in Colleville-sur-Mer, wo ca. 9500 amerikanische Soldaten ihre letzte Ruhe gefunden haben.
Auf Jersey konnte ich mich dann auch endlich wieder ausdrücken und wurde verstanden, so dass Nina nicht mehr vermitteln musste was ich nun wollte (an dieser Stelle meinen aufrichtigen Dank). Auch dort blieb uns das Wetter treu und wir mussten lediglich am letzten Tag für eine halbe Stunde unsere Regenjacken auspacken. Wir freuten uns sogar darüber, denn ansonsten hätten wir sie für die knapp 3 Wochen umsonst mitgenommen. Ein Highlight war sicherlich unsere Jetski Tour, die uns in den Westen der Insel führte vorbei an Buchten, Klippen und natürlich dem offenen Meer. Ein Blick auf den Tacho verriet, dass der Jetski auf gerader Strecke 44 Knoten bringt, was umgerechnet 80 km/h sind. Ganz schön fix also unterwegs gewesen. Leider existieren keine Bilder von uns in diesen schicken Neoprenanzügen, aber ihr werdet es sicherlich verschmerzen.



Der Wächter von Paris auf der Dämonengallerie von Notre Dame



Der amerikanische Soldatenfriedhof am Omaha Beach

Omaha Beach

Überreste des künstlichen Hafens (Mulberry)



Vor dem Mont Saint Michel in der Bretagne

Hafen von St. Malo - Ab geht's nach Jersey

Hafen von Jersey / St. Aubin. Unser Hotel ist übrigens die kleine weiße Burg oben rechts im Bild :D

Jersey erkunden


Sonntag, 4. August 2013

Bonjour!!!

Wir sind angekommen im Land der Baskenmützen: Frankreich! Unsere Reise führte uns zunächst in die Hauptstadt Paris in der das große Schwitzen und später dann auch das große Fressen startete. Bis zu 35* gab es zu vermelden als wir morgens einen Stadtbummel und am Nachmittag den Friedhof Père Lachaise aufsuchten, der mit seinem Kopfsteinpflaster und Bäumen aber auch nicht die erhoffte Abkühlung brachte. Ebenso wenig spendete die Kathedrale Notre Dame etwas Schatten. So fanden wir uns damit ab, dass wir klatschnass im Hotel ankamen und uns für unser Dreigänge Menü fertig machten. Mit der Metro ging es Richtung Haltestelle Trocadero und es wurde versucht, sich so wenig wie möglich zu bewegen. Obwohl wir uns beide in Röcke geschmissen hatten, war dies fast ein Ding der Unmöglichkeit. Im ersten Stock angekommen erwartete uns dann eine große Überraschung: wir wurden an der Fensterfront platziert und genossen den ganzen Abend lang den freien Blick auf den Trocadero. Später genehmigten wir uns in der späten Abendsonne noch einen Mini-Wein in der Außenfront des Eiffelturms und später ließen wir den Abend auf einer Schiffsbar am Fuße des Turms ausklingen und beobachteten das Lichterspiel. Ein mehr als gelungener Besuch in Paris.
Die letzten zwei Tage war es deutlich ruhiger und landschaftlich wunderschön. Etrétat ist ein Küstenort an der Klippenküste der Normandie, der durch seine weißen Felsformationen bekannt ist. Dort unternahmen wir eine kleine Wanderung über die Klippen und genossen neben einem Strandtag auch heimische Meeresfrüchte. Heute sind wir dann an den Landungsstränden des D-Day angekommen, wo wir die nächsten fünf Tage verbringen werden, um alles ausgiebigst auszukundschaften. Heute haben wir mit einheimischen Spezialitäten schon ein kleines Picknick auf einer Anhöhe mit Blick auf das Meer bei Port en Bessin veranstaltet. Erste Eindrücke gibt es wie immer hier:

Speisen auf dem Eiffelturm mit Trocadero-Blick, bitte!



Etrétat





Liebesschlösser am Pont Neuf



Das Bild ist echt. Der Hintergrund ist keine Fotografenwand, es war so blau




Freitag, 19. Juli 2013

Feriiiiiiiien!

Kann es noch gar nicht glauben aber für die nächsten 6Wochen ist Ruhe angesagt. Zumindest vom täglichen Schulstress. Nach unserem Spendenlauf am Donnerstag (18km bei 30°) hatten wir uns das Finish auch mehr als verdient.
Worauf ich mich in den kommenden Wochen freue (in beliebiger Reihenfolge):
  • Heimatbesuche bei der Familie und Freunden
  • Sonne, Wasser, Entspannung im Urlaub
  • Fotografieren
  • mal an nichts denken zu müssen, was mit Noten, Formularen, Lernempfehlungen und Schülern zu tun hat...ach ja und natürlich auf die korrekturfreie Zeit
  • ausgedehnte Zeit mit Niklas zu verbringen
  • neue Eindrücke und Erlebnisse im Urlaub zu sammeln

In diesem Sinne wünsche ich allen einen schönen Sommer!!!!


Donnerstag, 11. Juli 2013

An Evening with...Robbie Williams!

Es fällt wahrhaftig unter die Kategorie "Echte Liebe", wenn ich über den Konzertauftakt von Robbie Williams "Take the Crown Tour" schreibe, denn sie fand in der Gelsenkirchener Arena auf Schalke  (eigentlich Veltins Arena) statt. Die meisten Dortmunder werden sie daher gehässig auch "Turnhalle" nennen, da sie im Vergleich zum Dortmunder Signl Iduna Park (knapp 81.000) nur etwas mehr als 60.000 Besucher zu Spitzenzeiten fassen kann. So war es nicht verwunderlich, dass wir nach dem Konzert auf dem Parkplatz diese beiden mutigen Mädels trafen....doch dazu später mehr.

Wir starteten also fröhlich gen Gelsenkirchen und erlebten auch keine sonderbaren Überraschungen. Bis wir den Parkplatz erreichten und durch ein Gewühl von Kurven, Schotter und Chaos gelotst wurden. Eine Einparken war nur vorwärts erlaubt, es musste zack zack gehen und die einzelnen Bereiche wurden nach und nach gefüllt. Dieses System sollte sich in der Nacht wiederholen und Dank der Abtrennung der verschiedenen Parkbereiche durch Hecken und der Enge zu einer mittleren Katastrophe werden.
Mit Mia aus Berlin zusammen im Kasperltheater :D
Das Konzert war einfach Bombe und ja, Robbie schafft es eben immer noch die Stadien zu füllen und ist und bleibt einfach eine coole Rampensau! Begrüßt wurden wir mit den Worten "Good evening Ladies and Gentlemen, my name is Robbie Williams and for the next two hours your ass is mine!!!" (--> Guten Abend meine Damen und Herren, für die nächsten zwei Stunden gehört euer Arsch mir! :)) Die Setlist bestand aus einer guten Mischung seines neuen Albums kombiniert mit Songs aus früheren Zeiten wie "Me and my Monkey", "Feel" (Escapology), "Strong", "Angels" (Life Thru a Lens) oder "Rock DJ", "Better Man" und "Kids" (Sing when you're winning). Kids sang er zusammen mit Olly Murs, der Robbie auf seiner Tour im Vorprogramm begleitet und durch Hits wie "Troublemaker" oder "My Heart Skips a Beat" bekannt ist. Da wir dieses Mal auf Grund von Terminen auf Sitzplätze zurückgreifen mussten und erst gegen 19Uhr die Halle betraten (oook, wir haben auch Zeit im Robbie Fanshop verbummelt), hatten wir einen Blick auf die gesamte Halle und den Innenraum. Beeindruckend und verbunden mit absolutem Gänsehaut-Feeling bei einigen Songs. Wer nicht einmal zusammen im Chor der zigtausend Fans "Angels" angestimmt hat, hat definitiv einen besonderen Moment ausgelassen. Ich freue mich schon sehr auf meinen Live Mitschnitt des Konzerts, welcher mir in den kommenden Tagen zugeschickt wird.
Tja, der Schluss hätte besser verlaufen können. Wir suchten unser Auto. Eine Aufgabe, die bei 0,00000 % übersichtlicher Schilderung doch recht schnell bewältigt wurde. Jedoch brachte es uns keinen weiteren Vorteil, denn es ging über eine Stunde nichts auf diesem Parkplatz. Es war ein identisches Bild von meinen Erlebnissen bei der "Escapology Tour". Auch dort klappten wir die Sitze zurück und dösten ein wenig, bzw. vertraten uns die Beine, um die Lage auszukundschaften. Gegen kurz nach 1 Uhr hatte man Erbarmen und wir entflohen der Turnhalle und Gelsenkirchen, heißt wir waren auch erst um 2Uhr in Hamm und in der Nähe unserer Betten. Mit einem Liedchen auf den Lippen schlief ich ein und wurde gegen 5.45Uhr mit Rock DJ "sanft" aus meinen Träumen gerissen. Stimmt...es war ja Werktag...grrr. Doch diesen Abend / diese Nacht auslassen? Never ever! Oder um es mit Robbies Worten auszudrücken "You were fu**ing amazing!" Doch seht am besten selbst:










The many faces of Robbie Williams :D







Sonntag, 16. Juni 2013

Klassenausflug Eastbourne

Einfahrt in Dover

Schön, wenn sich ab und an Job und Reiselust vermischen. So erging es mir in den vergangenen fünf Tagen in denen ich die 7b zusammen mit meinem Kollegen Marc nach Eastbourne begleiten durfte. Mit 22 Schülerinnen und Schülern im Gepäck machten wir uns auf, das englische Seebad zu erkunden. Eastbourne liegt etwa 45 Minuten von Brighton und zwei Stunden von London entfernt an der englischen Kanalküste. Klar also, dass ein Abstecher in die beiden oben genannten Städte nicht fehlen durfte.
Ein volles Programm erwartete uns und die Klasse, die wie wir auch in Gastfamilien untergebracht waren. So ging es am Dienstag Richtung Brighton und wir besichtigten den Royal Pavilion, der neben dem Brighton Pier eine der größeren Attraktionen des größten Seebadeorts darstellt. Leider war das Wetter an den ersten beiden Tagen gemischt und die Regenjacke unser alltäglicher Begleiter. Am Mittwoch hatten wir aber Glück und unser Ausflug in den Seven Sisters Country Park blieb weitestgehend trocken und wurde nur von einem heftigen Lüftchen begleitet. Doch der Blick auf die Kreidefelsen und ein Fußbad in der See entschädigten für vieles.
The Gang
Am Donnerstag ging es frühmorgens in Richtung    der Großstadt London, die wie immer brechend  voll war und viel zu bieten hatte. Die Zeichen standen zudem schon auf "Trooping the Colour": der zweiten Geburtstagsfeier der Queen im Juni, die am Samstag (15.6.) stattfand. So war die Prachtmeile Richtung Buckingham Palace geschmückt mit Fahnen und auch die Fernsehteams suchten bereits nach den besten Plätzen. Gemeinsam erkundeten wir zu Fuß die Stadt, schossen Bilder vor dem Houses of Parliament und Big Ben, überlebten die U-Bahn (alle an Bord!), taten etwas für die Bildung im National Museum und berauschten uns am prallen Angebot der Oxford Street. Am Ende hatten Marc und ich unser Ziel erreicht: müde aber sicherlich zufriedene Schüler --> "Wir können nicht meeeeeehr!!" - "Ach was wir haben euren Eltern versprochen, euch mal richtig fertig zu machen! Auf geht's!!"
Am Freitag zeigte sich dann the English seabath at its best: klarer Sonnenschein und eine herrliche Promenandenatmosphäre. Für uns hieß es erneut wandern und zwar von Birling Gap über Beachy Head Richtung Eastbourne. Knappe 10km über die Hügel der Kreidefelsen Seven Sisters. Doch auch hier gab es keine Beschwerden von Seiten der Klasse, die sich die kompletten fünf Tage wirklich vorbildlich benahm. Am Ende waren wir glücklich, in Eastbourne angekommen zu sein. Es wurde am Strand entspannt, noch eingekauft oder ein Stadtquiz ausgefüllt.
Es war eine mehr als gelungene Fahrt für uns alle, die auch sicherlich so positiv in Erinnerung bleiben wird. Eindrücke gibt es wie immer hier:

Am Eastbourne Pier





Cuckmere River im Seven Sisters Park






London Calling


Beachy Head Walk







Mittwoch, 5. Juni 2013

Miami calling

Beach life
Miami Skyline

Trübes, kaltes und regnerische Wetter im Herbst? In Deutschland ja keine Seltenheit! Was liegt also näher, als sich in ein "narrensicheres" warmes Klima zu begeben und dort bei Wassertemperaturen von 27° seelenruhig zu dümpeln. Dieses Vorhaben setzten Kato und ich letzte Woche um und machten den Flug nach Miami klar. Nach unserem Road Trip an der amerikanischen Westküste im letzten Jahr machen wir nun also einen kleinen Teil der Ostküste unsicher. Alles weitere steckt noch in den Anfängen aber wird bald konkretisiert. Zumindest die Reiseroute ist grob ins Auge gefasst, da Miami ein erlebnisreicher Staat ist. Wir werden uns allerdings auf Strand, Sonne und Meer konzentrieren und neben Miami auch die Florida Keys bereisen (siehe untere Karte). Auf dem Weg dorthin liegt ein Abschnitt des Everglades Nationalpark und mehrere kleine Inselgruppen wie Key Largo und Marathon bevor Key West erreicht wird, welcher als südlichster Punkt der USA gilt und näher an Kuba (70 Meilen), als an Miami (130 Meilen) liegt. Da im Oktober auch die Sturmsaison endet kann man mit konstantem Wetter und angenehmen Temperaturen rechnen, denn auch im Herbst beträgt die Tagestemperatur im Durchschnitt 26°. Im Vordergrund steht also das Genießen und Entspannen.

So long...keep on dreaming!


Miami und die Keys. Weiter westlich befinden sich 30 Meilen von Kuba entfernt die Dry Tortugas - kleine Inselgruppen- die ebenfalls von uns besucht werden